Warum über die Decke kühlen?
Wie funktioniert sanfte Raumkühlung über die Decke?
Hohe Außentemperaturen, große Fensterflächen und interne Wärmequellen können Räume im Sommer stark aufheizen. Neben Verschattung und einer guten Gebäudehülle kann deshalb eine aktive Raumkühlung sinnvoll sein.
Eine Kühldecke arbeitet großflächig und ohne ventilatorgestützte Kaltluftströmung. Die Technik bleibt nahezu unsichtbar, während Boden und Wände frei für Möblierung und Raumgestaltung bleiben.

Deckenkühlung einfach erklärt
Was ist eine Kühldecke und wie funktioniert sie?
Bei einer wasserführenden Kühldecke fließt temperiertes Wasser durch Rohrleitungen innerhalb der Deckenkonstruktion. Die kühlere Deckenfläche nimmt Wärme aus dem Raum auf und transportiert sie über das Wasser ab.
Die Kühlung erfolgt gleichmäßig über eine große Fläche. Ein Gebläse im Raum ist dafür nicht erforderlich.
Deckenkühlung bezeichnet dabei das Kühlprinzip. Die Kühldecke ist die aktivierte Deckenfläche. Kann dieselbe Fläche zusätzlich heizen, wird sie häufig als Klimadecke bezeichnet.
Kühlen und Heizen über die Decke
So funktioniert Deckenkühlung im Trockenbau
Dieses Referenzprojekt zeigt den Einbau des nachhaltigen Systems IDEAL CLASSIC PET 30 als Deckenheizung und Deckenkühlung im Dachgeschoss einer Gebäudesanierung. Das System IDEAL wird in Decke und Dachschräge integriert und sorgt im Sommer für gleichmäßige, zugluftfreie Kühlung sowie im Winter für angenehme Wärme. Besonders im Dachgeschoss ist die Lösung ideal, da die Bodenflächen frei bleiben und sich das System schnell im Trockenbau installieren lässt.


Die Lösung von mfh Systems:
System IDEAL als wassergeführte Heiz- und Kühldecke
Das System IDEAL ist ein wasserführendes System für Boden, Wand und Decke. Bei der Deckenmontage werden die Elemente in eine Trockenbaukonstruktion integriert. Aluminium-Wärmeleitbleche unterstützen die gleichmäßige Verteilung der Heiz- und Kühlleistung.
Je nach Projekt kann dieselbe Deckenfläche im Winter heizen und im Sommer kühlen. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus Gebäude, Wärmepumpe, Hydraulik, Regelung und Taupunktüberwachung.
mfh systems unterstützt Fachpartner und Planer mit technischen Unterlagen, Systemwissen und Konstruktionsinformationen.
Technische Unterlagen anfordern

Die Vorteile der Deckenkühlung
- Gleichmäßige Kühlung über eine große Fläche
- Keine ventilatorgestützte Kaltluftströmung
- Geräuschloser und Zugluftfreier Betrieb
- Platzsparend in die Decke integriert
- Freie Boden- und Wandflächen
- Heizen und Kühlen über dasselbe System möglich
- Keine gereizten Augen und Schleimhäute
- Energieeffizient und umweltfreundlich
- Einfache Nachrüstung im Bestand, Neubau und Sanierung
- Für Wohn-, Büro- und Objektgebäude geeignet


Wann ist eine Deckenkühlung sinnvoll?
Eine Klimadecke mit System IDEAL ist besonders interessant, wenn Räume im Sommer angenehm gekühlt und im Winter über dieselbe Fläche beheizt werden sollen. Die große Deckenfläche ermöglicht eine gleichmäßige Raumtemperierung, ohne zusätzliche sichtbare Geräte.
Im Neubau frühzeitig einplanen
Im Neubau lässt sich die Heiz- und Kühldecke frühzeitig mit Wärmepumpe und weiterer Gebäudetechnik abstimmen. In der Sanierung kann eine Kühldecke leicht in eine neue Trockenbaudecke integriert oder nachgerüstet werden, während vorhandene Bodenaufbauten erhalten bleiben.
Ob sich eine Deckenkühlung nachrüsten lässt, hängt unter anderem von Raumhöhe, verfügbarer Fläche und Anlagentechnik ab.
Mit Wärmepumpe und Taupunktüberwachung betreiben
Eine geeignete Wärmepumpe kann das Wasser für die Kühldecke temperieren. Ob eine aktive oder passive Kühlung möglich ist, hängt von Wärmepumpe und Anlagenkonzept ab.
Damit kein Kondenswasser entsteht, muss die Vorlauftemperatur oberhalb des Taupunkts bleiben. Dafür sind eine passende Regelung und Taupunktüberwachung erforderlich.
Im Bestand über die Decke nachrüsten
Referenz - Heizen und Kühlen über die Decke in der Praxis
Das Einfamilienhaus (Bj. 1962) wurde 2015 umfassend saniert. Dabei erhielt das EG eine Fußbodenheizung mit dem System IDEAL CLASSIC EPS 30 und der...
Fragen & Antworten
Was Sie vor der Planung wissen sollten
Hier finden Sie kurze Antworten auf häufige Fragen zu System IDEAL Deckenkühlung, Kühldecke und Klimadecke.
Deckenkühlung bezeichnet das Prinzip, Räume über eine aktivierte Deckenfläche zu temperieren. Die aktive Fläche wird häufig als Kühldecke bezeichnet. Kann sie zusätzlich zum Heizen genutzt werden, spricht man fachlich von einer Heiz- und Kühldecke. Dafür wird auch der Begriff Klimadecke verwendet.
Temperiertes Wasser fließt durch Rohrleitungen in der Deckenkonstruktion. Die kühlere Deckenfläche nimmt Wärme aus dem Raum auf und führt sie über das Wasser zum Kälteerzeuger ab. Die Kühlung erfolgt großflächig und ohne ein Gebläse im Raum.
Das hängt von der Gebäudekühllast und der verfügbaren aktiven Deckenfläche ab. Fensterflächen, Verschattung, Dämmstandard, Personen, Beleuchtung und technische Geräte beeinflussen den Kühlbedarf. Eine belastbare Bewertung erfordert deshalb eine Kühllastberechnung und eine projektbezogene Auslegung.
Nur wenn das System, die Rohrleitungen, die Hydraulik, der Wärme- und Kälteerzeuger sowie die Regelung für den Kühlbetrieb geeignet sind. Eine vorhandene wasserführende Deckenheizung kann daher nicht automatisch als Kühldecke genutzt werden.
Die Wärmepumpe muss über eine geeignete Kühlfunktion verfügen. Je nach Wärmepumpentyp und Wärmequelle ist eine aktive oder passive Kühlung möglich. Zusätzlich müssen die verfügbare Kühlleistung, Hydraulik, Volumenströme und Regelung zur Kühllast des Gebäudes passen.
Die Oberflächentemperatur der Decke muss oberhalb des Taupunkts der Raumluft bleiben. Sensoren überwachen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Bei Kondensationsgefahr passt die Regelung die Vorlauftemperatur an oder unterbricht den Kühlbetrieb.
Das hängt vom Gebäude ab. Eine Kühldecke eignet sich besonders für eine gleichmäßige, leise und unauffällige Raumtemperierung. Eine Klimaanlage kann dagegen aktiv entfeuchten, schneller reagieren und höhere Lastspitzen abdecken. Bei hohen Kühllasten oder erhöhtem Entfeuchtungsbedarf kann eine Kombination sinnvoll sein.
Ja, insbesondere wenn eine neue Trockenbaudecke vorgesehen ist. Vorher müssen Raumhöhe, Untergrund, verfügbare Deckenfläche, Leitungsführung, Brandschutz und vorhandene Anlagentechnik geprüft werden. Ein Vorteil kann sein, dass vorhandene Bodenbeläge und Bodenaufbauten erhalten bleiben.
Die Kühlleistung hängt von der aktiven Fläche, der Kühllast, den Systemtemperaturen und der Luftfeuchtigkeit ab. Die Raumtemperatur wird dadurch durchschnittlich um vier bis sechs Kelvin gesenkt. So können beispielsweise Räume, die zuvor 28 °C warm waren, auf etwa 22°C bis 24° heruntergekühlt werden.
Die Kosten hängen von der aktiven Fläche, dem Systemaufbau, der Unterkonstruktion, der Regelung, dem Wärme- und Kälteerzeuger sowie dem Montageaufwand ab. Auch die Frage, ob die Deckenkühlung im Neubau eingeplant oder im Bestand nachgerüstet wird, beeinflusst die Kosten. Eine belastbare Einschätzung ist deshalb erst nach Prüfung des Projekts möglich.
Kühllastberechnung, hydraulische Auslegung und Einbindung in die Gebäudetechnik erfolgen durch qualifizierte Fachplaner und Fachbetriebe. mfh systems unterstützt auf Systemebene mit technischen Daten, Konstruktionsinformationen, Montageunterlagen und der Auswahl geeigneter IDEAL-Systemvarianten.
mfh systems stellt Systemdaten, Aufbauempfehlungen, Ausschreibungsinformationen und Montageunterlagen bereit. Fachpartner und Planer erhalten Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Systemkonstruktion und bei der Einordnung der möglichen Anwendung. Die vollständige Gebäude- und Anlagenplanung bleibt Aufgabe der zuständigen Fachbeteiligten.
Die Planung erfolgt durch qualifizierte Fachplaner und Fachbetriebe. mfh systems unterstützt mit Systemdaten, technischen Unterlagen und Informationen zu geeigneten Konstruktionen.
Kontakt & Beratung
Sie möchten eine Deckenkühlung einsetzen, anbieten oder in Ihr Portfolio aufnehmen?
Als OEM-Hersteller unterstützt mfh systems Fachpartner, Handel und Projektkunden mit geprüften Systemlösungen, technischer Abstimmung und Anwendungskompetenz.
Nutzen Sie das Kontaktformular für Ihre Anfrage.
Jetzt beraten lassen



























